Nicht voll deklinierbare Wörter
غَيْرُ الْمُنْصَرِفِ
Nicht voll deklinierbare Wörter (غَيْرُ الْمُنْصَرِفِ), auch Diptota genannt, werden mit Artikel oder Zufügungen (Personalsuffixe, als erstes Glied der Genitivverbindung) der Norm entsprechend dekliniert. Ohne diese Zusätze besitzen sie keine Nunation (Tanwīn). Der Nominativ wird mit einem "u" (Ḍamma) gebildet, während sowohl der Genitiv als auch der Akkusativ mit einem "a" (Fatḥa) am Endkonsonanten enden.
Deklinationsbeispiel:
| Kasus | Determiniert | Indeterminiert |
|---|---|---|
| Nominativ (الْمَرْفُوعُ) | الْعُلَمَاءُ | عُلَمَاءُ |
| Genitiv (الْمَجْرُورُ) | الْعُلَمَاءِ | عُلَمَاءَ |
| Akkusativ (الْمَنْصُوبُ) | الْعُلَمَاءِ | عُلَمَاءَ |
Diese Wörter sind meistens:
- Gebrochene Plurale
- Eigennamen
- Adjektive (z.B. für Farben und Körperbehinderungen)
In Vokabellisten sind sie an der fehlenden Nunation erkennbar.
Anmerkung: Die nicht voll deklinierbaren Wörter werden häufig in deutschen Büchern als Diptota bzw. diptotisch und die voll deklinierbaren als Triptota bzw. triptotisch bezeichnet.
Beispiele
مِنْ عُلَمَاءَ
von Wissenden
مِنْ عُلَمَائِنَا
von unseren Wissenden
مِنَ الْعُلَمَاءِ
von den Wissenden
فِي رَسَائِلَ
in Briefen
فِي رَسَائِلِ الْعُلَمَاءِ
in den Briefen der Wissenden
عِنْدَ عُمَرَ
bei Omar